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Admiralspalast

Der Admiralspalast ist ein traditionsreicher Veranstaltungsort in der Friedrichstraße 101/102 im Berliner Ortsteil Mitte. Er zählt zu den wenigen erhaltenen großen Vergnügungsstätten vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin. 2006 wurde das Theater in dem denkmalgeschützten Gebäude nach umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten wiedereröffnet.GeschichteAdmiralsgartenbad, Vergnügungspalast und RevuetheaterIm Jahr 1867 wurde bei Bauarbeiten in der Friedrichstraße zufällig eine Solequelle entdeckt. Die Architekten Walter Kyllmann und Adolf Heyden errichteten für diese 1873 ein Badehaus, das als „Admiralsgartenbad“ bald eine vorherrschende Stellung unter den Berliner Bädern einnahm. Nach Plänen vom Beginn des 20. Jahrhunderts war eine Umgestaltung in eine Sport- und Unterhaltungsstätte vorgesehen.Das Gebäude wurde 1910 abgerissen und nach Plänen der Architekten Heinrich Schweitzer und Alexander Diepenbrock ein mehrflügeliger, viergeschossiger Vergnügungspalast mit luxuriösen Bädern, einer Eislaufbahn und Restaurants errichtet. Im Jahr darauf wurde das Haus unter dem Namen Admiralspalast eröffnet und galt bald als eine der großen Vergnügungsstätten Berlins. Außer einer Eisarena und dem Bädertrakt im Seitengebäude beherbergte das über 900 Zimmer bzw. Säle fassende Haus im Vorderhaus zur Friedrichstraße Kegelbahnen, ein großes Café und ein Lichtspieltheater. Die reich ausgestatteten Räumlichkeiten der Bäder hatten Tag und Nacht geöffnet. Neben dem großen Hauptbadebecken gab es mehrere römisch-russische Bäder sowie Herren- und Damenbaderäume, die im klassischen Stil mit Mosaikbildern und Karlsruher Majolikaplastiken geschmückt waren. In der großen Eisarena wurden „Eisballette“ aufgeführt, die eigens von dem Leiter des Hausorchesters Julius Einödshofer komponiert wurden.

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